Aromatische Neuigkeiten aus dem

 

Iris (Iris x germanica L.)



Die Deutsche Schwertlilie oder Iris ist eine bis zu 80 cm hohe Zierpflanze, die durch Kreuzung entstanden ist. Die kräftige, aufrecht wachsende Pflanze hat stark verzweigt Rhizome aus denen das ätherische Öl gewonnen wird. Schwertlilien wurden auf Burgen als Zauberpflanze zur Abwehr von Feinden gepflanzt. Bei Belagerungen wurden sie von den Feinden ausgegraben und auf der eigenen Burg angepflanzt. Dadurch entstanden verschiedene Schwertlilienarten wie z.B. Iris germanica var. Florentina sowie Iris pallida.
In unseren Breiten ist die Schwertlilie eine sterile Pflanze und lässt sich daher nur durch Teilung des Rhizoms vermehren, im Mittelmeergebiet hingegen fruchtet sie.
In der Antike wurden die Farben der Schwertlilien mit dem Regenbogen verglichen. Deshalb wurde sie nach Iris, der Göttin des Regenbogens; geflügelte Götterbotin und Totengeleiterin, benannt.
In der Kräuterkunde wird das getrocknete Rhizom der Iris als Abkochung oder Tinktur bei Bronchitis verwendet, in der Homöopathie gegen Migräne. Zahnende Kinder bekommen die entrindete Wurzel zum Kauen. Die frischen Wurzelstöcke wurden auch zur Darmreinigung verwendet. Hildegard von Bingen empfiehlt die Schwertlilie bei Blasenleiden. Sie wird von ihr als warme und trockene Pflanze bezeichnet. Die gequetschte Wurzel, mit gutem warmen Wein genossen, helfe bei Steinschmerzen und Harnzwang.
Der frische Wurzelstock riecht nicht gerade berauschend, allerdings entwickelt er in getrocknetem Zustand einen intensiven Veilchenduft. Das ätherische Öl ist ein Destillat aus den getrockneten Rhizomen in Alkohol gelöst.

Anwendungsbereiche von Iris:
• Husten
• Psychisch stabilisierend (Schutzöl!)
• Sterbebegleitung
• Kosmetik, Naturparfums

Kombination mit anderen ätherischen Ölen:
Wegen des feinen, veilchenartigen, pudrigen Geruches verwende ich Iris als Einzelöl in Situationen wo alles aus der Bahn läuft.

Nebenwirkungen:
Keine Nebenwirkungen bekannt.

Anwendungen:
In der Duftlampe als Seelentröster in schwierigen Zeiten oder als Parfum in Kombination mit Rose und/oder Jasmin.

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Quellenangaben:
Ruth von Braunschweig/Monika Werner „Praxis Aromatherapie“, Gerti Samel, Barbara Krähmer „Die heilende Energie der ätherischen Öle“, Dietrich Wabner, Christiane Beier „Aromatherapie, Grundlagen – Wirkprinzipien – Praxis“, Eliane Zimmermann „Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe“, Steflitsch, Wolz, Buchbauer „Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis“, Gernot Katzer, Jonas Fansa „picantissimo – Das Gewürzhandbuch“ Apotheker M. Pahlow, „Das große Buch der Heilpflanzen“, Verlag Das Beste „Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen“, Hildegard von Bingen, „Naturheilkraft für Frauen“.
Fotos: Ursula Kutschera, Wikipedia


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